Give-Consulting
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Newsletter März 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Weltwirtschaft kommt richtig in Schwung mit allen Vorteilen und Nachteilen, die es mit sich bringt. Einerseits steigen die Umsätze und Chancen in den Emerging Markets und andererseits steigen die Kosten für Rohstoffe. Dadurch steigen sowohl die Produktkosten als auch die Logistikkosten. Zusätzlich werden die Produktionskapazitäten der eigenen Werke als auch der Lieferantenwerke knapp. Das alles sind Sorgen, die uns meistens lieber sind als ein Einbruch bei Umsätzen und unausgelastete Produktionskapazitäten.

Das Wachstum muss aber genauso penibel gesteuert werden, wie die Krisen. Wir von GiVE tragen dazu bei, in dem wir die Wertschöpfungsstrukturen unserer Kunden optimieren, profitable Marktsegmente in den Emerging Markets erschließen, Produktionsstandorte mit mittelfristig stabilen Kosten identifizieren und aufbauen, Lieferanten mit freien Kapazitäten identifizieren und belastbare Logistikkonzepte lokal erstellen.

Es gibt verschiedene Ansätze für die Steuerung des Wachstums und vielfältige Möglichkeiten, wie Unternehmen an den Chancen in den Emerging Markets profitieren können. Mit unseren Beiträgen zur Produktion und dem Local Content in Russland, Beschaffung von Gussteilen in Asien, Entstehung neuer Märkte in Afrika und anderen Beiträge wollen wir Ihnen mindestens einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten präsentieren.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr
Petr Prokop


 
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Local Content in Russland

Russland hat für die Automobilindustrie die Local Content Bedingungen definiert. Nur Hersteller, die diese Bedingungen erfüllen, können Komponenten mit einem Zollsatz von 0-5% einführen. Für neue Produktionen müssen Hersteller im 4. Jahr bereits 30% und im 6. Jahr 60% der Teile aus russischer Produktion beziehen. Die Automobillieferanten werden gefordert, in Russland Produktionskapazitäten aufzubauen. Russische Lieferanten müssen qualifiziert werden.

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Chefvolkswirt von Goldman Sachs O'Neill schlägt neues Konzept der "Wachstumsmärkte" vor

Vor rund 10 Jahren prägte Jim O'Neill den Begriff der BRIC-Staaten. Er sah eine immer größere Verlagerung der wirtschaftlichen Macht auf die sogenannten "Schwellenländer", angeführt von Brasilien, Russland, Indien und China. Heute wird von Wachstumsmärkten gesprochen und dazu zählen weitere Länder.

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Südafrika – interessanter Markt für Landtechnik

Mit einer Importquote von etwa 95% ist die Landtechnik in Südafrika sehr stark einfuhrorientiert. Deutsche Unternehmen zählen dabei zu den wichtigsten Lieferanten. Der Trend geht zu größeren Maschinen und modernerem Zubehör.

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In China steigen die Mindestlöhne

aber es wird mit noch höheren Produktivitätssteigerungen gerechnet.

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Gussteilebeschaffung in Asien – abseits von China

Um Kostenfaktoren ähnlich wie China zu finden, müssen wir nach ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen) schauen, einer schnell zusammenwachsenden Wirtschaftsregion mit signifikantem Kostensenkungspotenzial.

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McKinsey untersucht Investitionsklima in Afrika

Das McKinsey Global Institute hat das Investitionsklima in Afrika untersucht und kommt zu dem Schluss, dass sich der afrikanische Kontinent in den letzten Jahren dynamisch entwickelt hat. Vielerorts sind die Rahmenbedingungen für Investitionen deutlich besser geworden. Grund für die positive Entwicklung sind nicht allein die großen Rohstoffvorkommen.

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Indien - Beschaffung von Schmiedeteilen

Der indische Beschaffungsmarkt ist durch den steigenden Rupie und nicht ausreichende Investitionen in den Maschinenpark gekennzeichnet. Die Schmiedeindustrie in Indien wird mit volatilen Materialpreisen, strengen Umweltvorschriften, einer hohen Fluktuationsrate und einem hohem Zinsniveau konfrontiert. Trotzdem ist Indien ein attraktiver Beschaffungsmarkt für Schmiedeteile.

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