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Chefvolkswirt von Goldman Sachs O'Neill schlägt neues Konzept der "Wachstumsmärkte" vor

Vor rund 10 Jahren prägte Jim O'Neill den Begriff der BRIC-Staaten. Er sah eine immer größere Verlagerung der wirtschaftlichen Macht auf die sogenannten "Schwellenländer", angeführt von Brasilien, Russland, Indien und China. Heute wird von Wachstumsmärkten gesprochen und dazu zählen weitere Länder.

Wachstumsmärkte:

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Inzwischen könne man aber nicht mehr von "Schwellenmärkten" sprechen, denn jedes Land, das mehr als 1 % zum Welt-Bruttoinlandsprodukt beitrage, sei ein ernsthafter Wirtschaftsfaktor. Davon ausgehend schlug O'Neill ein neues Konzept der "Wachstumsmärkte" vor. Dazu zählen auch Mexiko, Südkorea, die Türkei und Indonesien, die bisher – mit Ägypten, Bangladesch, dem Iran, Nigeria, Pakistan, den Philippinen und Vietnam – der Gruppe der "Next 11" zugerechnet wurden. Weitere Kriterien sind Bevölkerungszahl und nachhaltige Wachstumsfähigkeit.